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Schwere Vorwürfe

Ist die zehnköpfige Gruppe tatsächlich eine Zelle der „Animal Liberation Front“ (ALF) – einer militanten Tierrechtsbewegung? Die Vorwürfe der Sicherheitsbehörden wiegen schwer.

Zehn Tierschützer müssen vor Gericht

Ist die zehnköpfige Gruppe tatsächlich eine Zelle der „Animal Liberation Front“ (ALF) – einer militanten Tierrechtsbewegung? Die Vorwürfe der Sicherheitsbehörden wiegen schwer.

Die zehn Tierschützer, gegen die eine Sonderkommission der Polizei über Jahre hinweg ermittelt hatte, werden sich vor Gericht verantworten müssen. Der Strafantrag umfasst 218 Seiten und soll auch den zentralen Vorwurf der Bildung einer kriminellen Organisation nach dem sogenannten Mafia-Paragrafen enthalten. Die Aktivisten waren im Mai 2008 in U-Haft genommen und 104 Tage angehalten worden.

Sie sollen nach Ansicht der Sicherheitsbehörden eine Zelle der „Animal Liberation Front“ (ALF) – einer militanten Tierrechtsbewegung – gebildet und versucht haben, auf Textil-Ketten, deren Sortiment Pelzbekleidung umfasste, mittels Brandstiftung, Sachbeschädigungen – etwa Buttersäure-Anschlägen – und gefährlicher Drohung bzw. schwerer Nötigung Druck auszuüben. Die Unternehmen sollen dadurch in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht gewesen sein. Von einem gesamten Sachschaden von bis zu 600.000 Euro war die Rede. Die Verdächtigen wiesen die Vorwürfe von Anfang an entschieden zurück.

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt betonte, es liege eine „Teilerledigung“ vor. Ein Teil der Vorwürfe sei aus dem laufenden Verfahren ausgeschieden worden, bleibe aber weiter Ermittlungsgegenstand, so Behördensprecher Habitzl gegenüber der APA. Zum Umfang der nicht abgeschlossenen Erhebungen wollte er nichts sagen.

Der Strafantrag enthält auch den Vorwurf der Tierquälerei. Indem die Aktivisten zwischen dem 30. und 31. März 2008 das eiserne Tor zu einem Schweinestall in Bad Fischau-Brunn aufbrachen, sollen sie 400 Mastschweine in Panik versetzt haben, heißt es darin. In weiterer Folge hätten sie die Tiere „unnötiger Qualen ausgesetzt“, zumal diese „nicht in Freiheit zu leben imstande waren“. Laut Strafantrag soll der Großteil der befreiten Schweine verendet sein.

quelle: KLEINE ZEITUNG

Projekt A-Z vs Wohlfühlhaus ala Sigi

Nicht nur dass Bürgermeister Siegfried Nagl sich quer stellt bei den Forderungen der HausbesetzerInnen aus Graz für ihr Projekt A-Z, nein… er stiehlt meines erachtens auch noch ihr Konzept!
„Das von Bürgermeister Siegfried Nagl initiierte Wohlfühlhaus soll allen Menschen in Graz zugute kommen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen oder Herkunft.“ Augen auf Herr Bürgermeister, genau diese Forderungen stellt das Projekt A-Z schon seit Monaten.
Und diese Menschen erfüllen genau Ihre Anforderungen… unterschiedliches Geschlecht, unterschiedliche Herkunft und unterschiedliches Einkommen!

Wir brauchen keine gestellten Projekte! Wir machen unsere Projekte selbst! Für ein autonomes geführtes Zentrum in Graz für Alle!

Hausbesetzung in Graz

--- Ehemalige Polizeiwache in der Grabenstraße besetzt. Projekt A-Z will mit Vereinen zusammenarbeiten, die die Errichtung eines offenen Zentrums fordern. ---

Ein Glückstag für Graz: Seit Freitag, den 13. gibt es in Graz wieder ein autonomes Kulturzentrum. In der Nacht auf Samstag wurde das seit vier Jahren leer stehende Gebäude Grabenstraße 56 besetzt. Es ist für die Initiativen des „Projekt A-Z“ ideal geeignet und mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar. Die ehemalige Polizeiwache ist im Besitz der öffentlichen Hand und gehört somit uns allen und soll auch von allen belebt werden.

Die Gruppe „Projekt A-Z“ ist nicht die einzige, die ein selbstverwaltete Kulturzentrum fordert. An die 300 UnterstützerInnen zeigen mit ihrer Unterschrift Interesse an der Nutzung eines offenen sozialen Zentrums.

Vergangenen Dezember haben auch die Vereine KiG und TAG die Errichtung eines solchen am Andres-Hofer-Platz gefordert. Doch die Stadt unter Bürgermeister Nagl befand, dass ein Casino nützlicher wäre als Kultur. Ein etwas eigenartiger Zugang zu Stadtentwicklung… Wir werden mit der Eigentümerinnenvertretung, den Vereinen und der Stadt in Kontakt treten und konstruktiv die Interessen aller vorantreiben. Wie in der letzten Presseaussendung erwähnt, wird das „Projekt A-Z“ von der Stadt verlangte Strukturen bilden; wir erwarten uns jedoch auch ein Entgegenkommen von Bürgermeister Nagl und Bürgermeister-Stellvertreterin Rücker.

Kontakt
projektaz@riseup.net
0681 / 106 306 79

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nachtrag:

leider wurde das haus heute geräumt.

trotzdem: autonomes zentrum JETZT!

umgezogen

so, nun wohn ich in le.

gutes gefühl :)

die bombe tickt

zwei wochen noch, dann bin ich erstmal noch 5 tage bei meinen eltern luft schnappen, das gewohnte noch in mich reinstopfen. und dann… weg. mit rucksack, gitarre und laptop, alles was mir lieb ist, das andere… das kommt vielleicht mal nach.

ich krieg das flattern, krieg angst. job ist schon gekündigt, sachen schon halb gepackt. und doch freu ich mich schon so riesig drauf. ich kanns kaum erwarten.